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Veranstaltungen

Dortmund, 02.06., 10 - 13 Uhr

Elternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"

Referent: Antonio Diaz
Ort: Biff e.V., Wittenstr. 46, 44149 Dortmund
Teilnehmer: max 15 Personen

Berlin, 08.06., 09:00 Uhr

Fachtag Elternbriefe

"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"

Berlin, 08.06., 10:00 Uhr

Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen

Referent: Iman El-Hussein
Ort: ANE - Geschäftstelle
Teilnehmer: max 15 Personen

Berlin, 08.06., 10:00 Uhr

Elternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"

Referent: Antonio Diaz
Ort: ANE - Geschäftsstelle
Teilnehmer: max 15 Personen

Berlin, 08.06., 14:00 Uhr

Tag der offenen Tür im ANE

Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm.

Berlin, 15.06., 20:00 Uhr

"Generationsübergreifende Folgen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Emigration"

Vortrag von Anita Knapek 

Fachtag Elternbriefe

Berlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung

Tag der offenen Tür

Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung

Elterntipps Arabisch/Deutsch

Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.

Elternbriefe Schule Berlin

Elternbriefe Sprache

Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen

Download.
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Filme für Eltern

"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

Mozart-Mythen

© ZEIT Geschichte, Nr.4 2005

»Mozart war unpolitisch«

 Aufgeklärt von Volker Hagedorn

»Will der Herr Graf den Tanz mit mir wagen? So mag er’s sagen, ich spiel ihm auf …« Was am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater uraufgeführt wurde, war Sprengstoff.

Mit Figaros Hochzeit wurden zum ersten Mal zeitgenössische soziale Konflikte Gegenstand einer Oper. Ein Diener lehnt sich auf gegen die Willkür seines adligen Dienstherrn. Drei Jahre vor der Französischen Revolution – und mit Unterstützung von Kaiser Joseph II., dem die Adelsprivilegien selbst gegen seine Prinzipien gingen.

Die Wiener Realzeitung staunte: »Was in unsern Zeiten nicht erlaubt ist, gesagt zu werden, wird gesungen.« Nun ist Mozarts wunderbare Oper keine Klassenkampfmusik. Es geht auch um Liebe, um Individuen, und ohne Blessuren kommt keiner davon.

Aber eine revolutionäre Tat war der Figaro allemal und sein Schöpfer ein Mann, den die politische Gegenwart interessierte. Das passte Mozarts Bewunderern bis weit ins 20. Jahrhundert nicht ins Bild von zeitloser Schönheit. Gern übersah man, dass Mozart über militärische Konflikte in Europa und selbst Nordamerika aus den Zeitungen gut informiert war, dass von den 41 Büchern in Mozarts Nachlass gerade mal zwei von Musik handelten, aber sieben von Aufklärern wie Moses Mendelssohn und Adolf Freiherr von Knigge verfasst waren.

Zur Revolution in Frankreich findet man in Mozarts Briefen zwar kein Wort, aber ebenso wenig zu den Freimaurern, deren Mitglied er sogar blieb, als sie unter Druck gerieten. Sie sannen zwar nicht auf Umsturz, waren aber von »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« überzeugt. Schon die Autarkie und Verschwiegenheit der Logen war ein Politikum im Absolutismus. Erst nach dem Sturm auf die Bastille wurde übrigens Figaro wirklich ein Kassenschlager.

 Der Uraufführung drei Jahre zuvor waren nur acht Vorstellungen gefolgt – der Adel boykottierte das Werk. Und hat Mozart wohl besser verstanden als noch 1970 ein Opernführer, in dem zu lesen war, es gehe hier bloß »um Irrungen und Wirrungen, wie sie das Leben mit sich bringt …«.

Aus ”DIE ZEIT Geschichte Mozart“, erhältlich im Zeitschriftenhandel oder direkt hier im Shop.

© ZEIT Geschichte, Nr.4 2005

Wir danken dem Herausgeber für die freundliche Abdruckgenehmigung.