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Veranstaltungen

Gelsenkirchen, 22.05., 09- 12 Uhr

Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen

Referent: Antonio Diaz
Ort: Evangelisches Familienzentrum Hüllen-Schatzkiste, Vandalenstr. 15, 45888 Blumke-Hülle Gelsenkirchen
Teilnehmer: max 15 Personen

Dortmund, 02.06., 10 - 13 Uhr

Elternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"

Referent: Antonio Diaz
Ort: Biff e.V., Wittenstr. 46, 44149 Dortmund
Teilnehmer: max 15 Personen

Berlin, 08.06., 09:00 Uhr

Fachtag Elternbriefe

"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"

Berlin, 08.06., 10:00 Uhr

Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen

Referent: Iman El-Hussein
Ort: ANE - Geschäftstelle
Teilnehmer: max 15 Personen

Berlin, 08.06., 10:00 Uhr

Elternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"

Referent: Antonio Diaz
Ort: ANE - Geschäftsstelle
Teilnehmer: max 15 Personen

Berlin, 08.06., 14:00 Uhr

Tag der offenen Tür im ANE

Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm.

Fachtag Elternbriefe

Berlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung

Tag der offenen Tür

Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung

Elterntipps Arabisch/Deutsch

Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.

Elternbriefe Schule Berlin

Elternbriefe Sprache

Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen

Download.
Bestellen.

Filme für Eltern

"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

Wie der Hip-Hop nach Krzywa kam

Interview mit Tanzlehrerin Monika Wazek


Was tun Sie hier?

Monika Wazek: Der Schulleiter rief mich eines Tages an und fragte mich, ob ich nicht hierher kommen und mit den Kindern tanzen könnte. Ich weiß nicht, was mich getrieben hat. Aber ich habe zugesagt und nun bin ich einmal in der Woche für drei Stunden hier. Je anderthalb Stunden unterrichte ich die Kleineren und danach die Größeren.

Wie finden sie diese Idee und diese Initiative?

Monika Wazek: Die Idee, etwas für die Kinder in dieser Gegend zu tun, ist wirklich toll. Es geht ja nicht nur ums Tanzen. Es geht darum, dass sich die Kinder weiter entwickeln. Das sie ein Körpergefühl bekommen, für ihre Kräfte, ihre Ausdauer, ein Rhythmusgefühl. Bevor es dieses Projekt hier gab, haben sie nur zu Hause rumgesessen oder in dieser blöden Bushaltestelle. Stellen Sie sich vor, wir leben im 21. Jahrhundert und als ich hierher kam, wussten diese Kinder nicht einmal, dass es Funk, Soul, Hip-Hop und so etwas gibt. Viele besitzen keinen Fernseher. Viva oder MTV, dass waren für sie fremde Planeten. Am Anfang schauten sie mich an wie ein Ufo aus einer anderen Welt, weil sie diese ganzen Musik-Richtungen nicht kannten. Und jetzt lernen wir hier Sachen, die heute in allen Video-Clips zu sehen sind. Auch in Sachen Musik herrschte hier völlige Dunkelheit und ich versuche ihnen zu zeigen, wie viel Musik mit der Welt zu tun hat, die es zu entdecken gilt.

Wie war die erste Stunde, die sie hier gegeben haben?

Monika Wazek: Die ersten Schritte zur Musik fielen ihnen schwer. Aber wenn ich diese Kinder hier mit denen in der nächstgelegenen Stadt Gorlice vergleiche, dann gibt es einen großen Unterschied: Diese Kinder hier freuen sich über jeden kleinen neu erlernten Schritt und sie können ihn hundert mal wiederholen, ohne die Freude daran zu verlieren. Die Kinder in der Stadt aber sind schnell gelangweilt und wollen immer etwas Neues lernen, ohne das eben Erlernte einmal richtig zu üben. Diese Kinder hier freuen sich unendlich über jede Kleinigkeit. Sie sind auf eine sehr spontane Art und Weise offen beim Tanzen und sie haben überhaupt keine Probleme, ihre Gefühle beim Tanzen zu zeigen. Die Kinder in der Stadt tanzen vielleicht technisch ganz gut, sind aber in sich eher verschlossen. Die Kinder hier tanzen sich selbst.