Hier finden Sie unseren neuesten Extrabrief zum Thema Sprachentwicklung und Sprachförderung (0-3 und 3-6 Jahre)
in 10 Sprachen
Am 19. Juni 2010 fand im ANE der Tag der offenen Tür statt. Fotos finden Sie hier
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8 Jahre, lebt in Berlin
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Was machst du am liebsten?
Malen.
Was war der schönste Moment in letzter Zeit?
Als die Schule wieder angefangen hat.
Was hat dir nicht gefallen?
Dass mich meine Lehrerin ungerechterweise geschimpft hat, weil sie dachte, ich hätte einen Stein nach ihr geworfen.
Was ist dein größter Wunsch?
Ich würde mir wünschen, dass Papa nicht so grantig ist.
Welches Geräusch hat dich zuletzt gestört?
Das Schnarchen von Papa.
Wovon hast du zuletzt geträumt?
Von den Engelein im Paradies (wie Bea sagt, wenn sie uns ins Bett bringt).
Was magst du nicht?
Wenn meine kleine Schwester Matilda abends im Bett noch redet, wenn ich schon schlafen will.
Was würdest du gerne an dir ändern?
Gar nichts.
Was würdest du gerne an deinen Eltern ändern?
Dass sie nicht mehr streiten.
Was würdest du gerne an der Welt ändern?
Dass es niemanden gibt, den ich nicht mag, wie zum Beispiel ein Klassenkamerad, der uns immer ärgert.
Wenn du ein Tier sein könntest, welches wäre das?
Ein Drache, weil er Feuer spucken kann.
Wenn du genug Geld hättest, was würdest du kaufen?
Ein Haustier, einen Hund.
Wenn du einen Safe hättest, was würdest du aufbewahren?
Mein Lieblingsbuch „Fantastic Mr. Fox“ von Roald Dahl. Geld ist mir nicht so wichtig.
Was würdest du gerne im Handumdrehen lernen?
Ein Schiff zu bauen.
Wie alt wärst du jetzt gerne?
18, weil ich dann in den Videoladen gehen könnte.
Worüber freust du dich am meisten?
Nach ganz langen Ferien endlich meinen Freund wieder zu sehen.
Wovor fürchtest du dich?
Vor dem Dunkeln.
Welche Musik hörst du am liebsten?
Buddy Holly und „I won‘t back down“ von Johnny Cash.
Was isst du am liebsten?
Shrimps und Austern.
Wen würdest du gerne kennen lernen?
Roy Keane, den besten Fußballspieler von Irland.
Hier erfahren Sie mehr über Deutschland
Wenn man jemanden in einem anderen Land fragen würde, was typisch für Deutschland ist, dann würde er sehr wahrscheinlich Dinge nennen wie Bier, Sauerkraut, Lederhosen und dass es auf der Autobahn kein Tempolimit gibt. Vielleicht würde er auch den Namen Adolf Hitler nennen. Das ist allerdings kein Lob für die Deutschen, wenn dieser Name fällt. Er ist verknüpft mit einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte. Die Deutschen haben Mitte des 20. Jahrhunderts einen großen Weltkrieg angefangen, in dem viele Millionen Menschen ums Leben kamen. Deutschland wurde besiegt von den Ländern England, Frankreich, USA und der Sowjetunion, die zusammen gegen die deutsche Armee gekämpft haben.
Danach wurde Deutschland in vier Zonen aufgeteilt, und jede wurde von einem Land besetzt. Aus der englisch, französisch und amerikanisch besetzten Zone bildete sich die Bundesrepublik Deutschland, aus der sowjetisch besetzten Zone entstand die DDR. Das Land Deutschland war geteilt, weil die westlichen Länder England, Frankreich und USA ganz andere Vorstellungen von dem »neuen« Deutschland hatten als die Sowjetunion. Das wurde noch schlimmer, als die DDR ihre Grenze zur Bundesrepublik mit Wachtürmen und Stacheldraht sicherte, um die Flucht ihrer Bürger in den Westen zu verhindern. Erst 1990 wurde Deutschland wiedervereinigt, deshalb feiern wir am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit.
Doch die lange Zeit der Trennung hat dafür gesorgt, dass viele Vorurteile über die Menschen im Osten und Westen entstanden sind. Deshalb kannst du auch heute noch Witze über »Wessis« und »Ossis« hören.
Im Norden ist Deutschland flach und grenzt an Nordsee und Ostsee. Je weiter du in Richtung Süden fährst, desto hügeliger wird die Landschaft und reicht schließlich bis zum höchsten Gebirge Europas, den Alpen.
Verglichen mit vielen armen Ländern geht es den Kindern in Deutschland richtig gut. Trotzdem steigt die Zahl derjenigen, die als arm gelten. Auch arme Kinder müssen in Deutschland nicht hungern. Sie können allerdings nicht mit auf Klassenfahrten, keine coolen Markenklamotten tragen und bei manchen reicht nicht einmal das Geld für einen Sportverein. Aber um zusammen Fußball oder Basketball zu spielen, braucht man ja kein Geld, sondern lediglich einen Ball und ein paar Freunde.
Copyright der Fragebögen und Länderinformationen: Campus-Verlag (www.campus.de/isbn/3593381583)
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