Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.
Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.


Neues Unterrichtsset: "Jugendliche Flüchtlinge in Afrika"
"Jugendliche Flüchtlinge in Afrika – die Zukunft aufbauen" heißt ein neues Unterrichtsset des UN-Flüchtlingskommissariats UNHCR und der Europäsischen Kommission, das Schülern die Lebenswirklichkeit junger Flüchtlinge in Afrika veranschaulicht. Anhand von mehreren Flüchtlingsschicksalen behandelt es die Themenfelder Fluchtgründe, Menschenrechtsschutz und humanitäre Hilfe. Das Unterrichtsset, bestehend aus einem Lehrerheft und einem Video, wird an Lehrer der siebten bis elften Klassen versandt.
Die erste von sieben Unterrichtseinheiten handelt von Tamba, einem ehemaligen Kindersoldaten aus Liberia. Im Alter von 15 Jahren hat Tamba zahlreiche Grausamkeiten erlebt. UNHCR-Mitarbeiter trafen Tamba in einem Internierungslager im Nachbarland Sierra Leone an und halfen ihm, in das von UNHCR geführte Flüchtlingslager Jimmi Bagbo zu wechseln, wo er eine Schule besuchen kann, Gesundheitsversorgung und psychologische Hilfe erhält. Anhand von diesem Beispiel wird den Schülern das Schicksal von Kindern im Bürgerkrieg und das Problem der Rekrutierung von Minderjährigen vor Augen geführt.
Weitere Kapitel erzählen das Schicksal einer Gruppe von Jugendlichen im von Konflikten erschütterten Côte d’Ivoire und behandeln die Probleme unbegleiteter Minderjähriger in Flüchtlingslagern oder den Alltag von Rückkehrern in Angola. Daneben enthalten Video und Lehrerheft eine einführende Einheit zum Thema "humanitäre Krisen".
Das in Kooperation mit dem Amt für humanitäre Hilfe der Europäischen Union (ECHO) erstellte Unterrichtsset ist für den Einsatz in den Fächern Politik, Sozialkunde, Religion, und Geografie geeignet. Neben Hintergrundinformationen für den Lehrer enthält es Aufgabenblätter und Kopiervorlagen. Es ist modular aufgebaut und somit auch für die Gestaltung einzelner Unterrichtsstunden geeignet.
Lehrer an Schulen in Deutschland können das Unterrichtsset "Jugendliche Flüchtlinge in Afrika – die Zukunft aufbauen" bei zahlreichen Landesfilmdiensten und Medienzentren ausleihen. Außerdem sind der Film und die Begleitmaterialien auf der DVD "Flüchtlinge schützen" enthalten.
Dokumente im PDF-Format:
Inhalt, Einführung, Teil I: Humanitäre Krisen
Beispiel 1: Tamba - ein ehemaliger Kindersoldat
Beispiel 2: Ngobola und Asan - eine verlorene Kindheit
Beispiel 3: Foffie und Manuya - ohne Eltern überleben
Beispiel 4: Jacques - ein Flüchtling in der Großstadt
Beispiel 5: Die Uduk - eine bedrohte Volksgruppe
Beispiel 6: Zwischen zwei Kriegen gefangen
Beispiel 7: Esperanza und Alfredo - zurück in der Heimat
Anhang
Zum Anzeigen von PDF-Dokumenten benötigen Sie das Programm Adobe® Acrobat Reader®
Quelle: http://www.unhcr.de/unhcr.php/cat/34/aid/1003

Mitwirken an der Zukunftsfähigkeit der "EINEN WELT"
Dazu gibt unser Aktionsbus Sichtwechsel viele Anregungen. Wir begeistern Kinder und Jugendliche für entwicklungspolitische Themen. Zu folgenden Schwerpunkten der "Eine-Welt" Arbeit haben wir umfangreiche Informationen zusammengetragen:
- Ausbeuterische Kinderarbeit und Kinderprostitution
- Weltbilder
- Wanderung- und Fluchtbewegungen
- Lebensstile und Ressourcenverbrauch
- Privatisierung von sozialen Diensten
- Aids bei uns und in der "dritten Welt"
- zum Beispiel: Wanderungs- und Fluchtbewegungen
Ein Tag als Flüchtling!
Klasse 1-7
Die Schülerinnen und Schüler erleben an diesem Tag, wie es ist, die Heimat verlassen zu müssen und ohne Hab und Gut fliehen zu müssen. Dabei durchlaufen die Schülerinnen und Schüler einzelne Stationen, angefangen vom Beginn der Flucht (Kofferpacken), bis hin zum Versuch der Einreise in ein anderes Land.
Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.aktionsbus.de/

Wer weiß schon, wie seine Nachbarn leben?
Zumal, wenn sie aus anderen Ländern kommen. In der Villa Global kannst du fremde Türen öffnen und dich in 14 Räumen umschauen. Da findest du Dinge, die dir vertraut sind, aber auch vieles, was du nicht kennst und wo es sich lohnt, genau hinzusehen und hinzuhören. Die Mieter der Villa Global haben erfundene Namen. Doch die Ähnlichkeit mit wirklichen Personen ist beabsichtigt. All diese Lebensgeschichten gibt es im Schöneberger Norden (und anderswo in Berlin).
Viel Spaß im Labyrinth der Kulturen!
http://www.villaglobal.de/themen/idee.htm
www.the-unwanted.com
Dieses Lernportal über Umsiedlung, Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts stellt die Lebensgeschichten der direkt oder indirekt von Flucht, Vertreibung und Umsiedlung Betroffenen in den Mittelpunkt.
Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin
"Zuwanderungsland Deutschland", Migrationen 1500 - 2005
22. Oktober 2005 bis 12. Februar 2006
Ausstellungshalle von I. M. Pei/UG
Deutschland ist ein Zuwanderungsland. Mit dem Zuwanderungsgesetz von 2005 wird dieser Tatsache politisch Rechnung getragen. Damit hat die Diskussion um Zuwanderungsfragen einen vorläufigen rechtlichen Abschluss gefunden, indes in ihrer politischen Bedeutung kaum an Aktualität verloren. Nur selten reicht dabei die Erinnerung über die letzten Jahrzehnte hinaus.
Unter dem gemeinsamen Obertitel "Zuwanderungsland Deutschland" hat das Deutsche Historische Museum deshalb zwei zeitgleich präsentierte und einander erhellende Ausstellungen konzipiert und 2005 realisiert. Mit diesen Ausstellungen "Migrationen 1500 – 2005" und "Die Hugenotten", möchte das Deutsche Historische Museum das Bewusstsein dafür vertiefen, dass Zuwanderung nach Deutschland alles andere als ein neues Phänomen ist, sondern vielmehr eine lange und in vielen Aspekten wenig bekannte Geschichte hat.
http://www.dhm.de/ausstellungen/zuwanderungsland-deutschland/migrationen/ausstellung.htm
Kinder- und Jugendliteratur
Lang, Othmar Franz: Hungerweg. Von Tirol zum Kindermarkt in Ravensburg, München 1989. Das Jugendbuch schildert die Geschichte von Kindern, die sich in den Tiroler Bergen auf den Weg machten, um sich auf einem der Kindermärkte in Württemberg »kaufen« zu lassen.
Mechtel, Angelika: Die Reise nach Tamerland, Ravensburg 2004. Mit Hilfe eines Flaschengeistes gelangt Emma nach Tamerland und erfährt, was es bedeutet, in einem fremden Land leben zu müssen. Der Roman beschreibt auf »fantastische« Weise die Probleme, die Zuwanderer in Deutschland haben.
Siege, Nasrin: Shirin, Weinheim 1999. Shirin kommt mit elf Jahren aus Teheran nach Deutschland. Das Buch erzählt von ihren Träumen und Sehnsüchten und von der Hoffnung, ihren eigenen Weg zu finden.
Quelle: http://www.dhm.de/ausstellungen/zuwanderungsland-deutschland/migrationen/mup.htm#literatur_m
Unterrichtsmaterial zu: Deutsche im türkischen Exil
BIL: Sabine Hillebrecht :"haymatlos - Unterrichtsmaterialien zum Exil in der Türkei, 1933 bis 1945"
Reihe: Unterrichtsmarterialien und Handreichungen zur "Interkulturellen Erziehung"
Das Exil in der Türkei zwischen 1933 und 1945 - darüber ist hierzulande kaum etwas bekannt. Und betrachtet man nur die Zahlen der deutschsprachigen Flüchtlinge, so spielt die Türkei als Zufluchtsort tatsächlich keine sehr große Rolle: Mit ca.1100 Personen fanden vergleichsweise wenige Menschen im Land am Bosporus Aufnahme. Und dennoch ist es lohnend, sich intensiver mit dem Thema "Exil in der Türkei" zu beschäftigen. Eine Anzahl von Fachgrößen - unter ihnen viele Spitzenwissenschaftler - floh in den 30er Jahren vor dem Nationalsozialismus nach Istanbul oder Ankara. Zu ihnen gehörten Ernst Reuter, Paul Hindemith, Bruno Taut, Martin Wagner, Erich Auerbach, Fritz Neumark und Carl Ebert. Die Mehrzahl der emigrierten Wissenschaftler arbeitete als Experten für Wirtschaft und Finanzen, Recht und Medizin. Sie erhielten dank des politischen Aufbruchs und den Modernisierungs-bestrebungen unter Kemal Atatürk einflußreiche und verantwortungsvolle Posten, die die Emigranten nicht nur vor einem vollkommenen Statusverlust bewahrten, sondern zunächst auch ein auskömmliches Leben ermöglichten. Anfang des Wintersemesters 1933/34 lehrten bereits fast einhundert deutsche Professoren in der Türkei. Sie wurden von deutschsprachigen Assistenten, Lektoren und wissen-schaftlichem Hilfspersonal unterstützt. In Deutschland waren die Universitätsangehörigen wegen ihrer jüdischen Herkunft auf der Grundlage des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" zwangsentlassen oder aus politischen Gründen vom NS-Regime verfolgt worden.
56 Seiten, DIN A 4
Bestellung: Gerhard Weil
Quelle: http://bebis.cidsnet.de/faecher/feld/interkultur/pub1index.html
Die UN-Kinderrechtskonvention im Wortlaut: http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/kinderrechte/kinderrechtskonvention.htm
Und die Vorbehaltserklärung der Bundesrepublik Deutschland zur UN-Kinderrechtskonvention, in der die Bundesrepublik Deutschland sich vorbehält, Unterschiede zwischen Inländern und Ausländern zu machen:
http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/kinderrechte/vorbehaltserklaerung.htm
Informationsquellen zur Lage von Migranten in Deutschland und Europa, zu Statistiken, Entwicklungen, Integrationspolitik
www.bamf.de
Die Website des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bietet rechtliche Informationen zu Asyl, Integration, Zuwanderungsgesetz und weiteren Themen.
www.integrationsbeauftragte.de
Die Webseite der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration behandelt in mehreren Rubriken das Thema Zuwanderung und ermöglicht das Herunterladen von Publikationen.
Das Projekt des Netzwerkes Migration in Europa der Bundeszentrale für politische Bildung und des Hamburgischen WeltWirtschaftInstitutes bietet anschauliche Grafiken, Dokumente und Materialien zu aktuellen Debatten zum Herunterladen sowie Länderprofile und eine Archivsammlung. Der Newsletter informiert über Themen wie Flucht und Asyl, Integration und Einbürgerung sowie demographische Trends.
European Council on Refugees and Exiles - ECRE
Beim Europäischen Netzwerk unabhängiger Flüchtlingsorganisationen sind (in englischer Sprache) Hintergrundinfos zu Flüchtlingsgruppen und der Situation in den europäischen Ländern nachzulesen.
UNHCR
Der Hohe Flüchtlingskommissar der UN
amnesty international
PRO ASYL
Uni Konstanz - Forschungsstelle für internationales und europäisches Ausländer- und Asylrecht
http://www.multikulti1.de/ : Das multikulturelle Internetportal bietet Informationen rund um die verschiedenen Zuwanderergruppen und deren Beiträge zur bundesdeutschen Gesellschaft und ermöglicht Information und den Kontakt durch eine große Linksammlung nach Nationen geordnet zu ihren Selbstorganisationen, kulturellen und politischen Aktivitäten in Deutschland, in Europa und im Herkunftsland.
Flüchtlingsfamilien unterstützen – wer hilft?
Bei den hier aufgelisteten Organisationen finden Sie Hinweise, wenn Sie sich persönlich engagieren wollen oder wenn Sie Hilfe für eine Ihnen bekannte Flüchtlingsfamilie suchen.
Sie können sich ebenfalls über rechtliche Hintergründe und aktuelle politische Entwicklungen und Kampagnen informieren:
Der Informationsverbund Asyl ist ein mit UNHCR kooperierender Zusammenschluss von:
amnesty international,
Arbeiterwohlfahrt,
Deutscher Caritasverband,
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband,
Deutsches Rotes Kreuz,
Diakonisches Werk der EKD,
PRO ASYL und der
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
Ein zentraler Anlaufpunkt für die regionale Arbeit mit und für Flüchtlinge sind die Flüchtlingsräte:
Bayerischer Flüchtlingsrat http://www.bayerischer-fluechtlingsrat.de/
Flüchtlingsrat Berlin www.fluechtlingsrat-berlin.de
Flüchtlingsrat Brandenburg 217.175.249.254/fluechtlingsrat-brandenburg
Flüchtlingsrat Hamburg www.fluechtlingsrat-hamburg.de
Hessischer Flüchtlingsrat www.fr-hessen.de
Flüchtlingsrat Niedersachsen http://www.nds-fluerat.org/
Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen www.fluechtlingsrat-nrw.de
Saarländischer Flüchtlingsrat www.asyl-saar.de
Sächsischer Flüchtlingsrat saechsischer-fluechtlingsrat.de
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt www.fr-sa.de
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein www.frsh.de
Flüchtlingsrat Thüringen http://www.fluechtlingsrat-thr.de
Viele weitere Organisationen und Institutionen finden Sie über die laufend aktualisierte Linkliste des Flüchtlingsrats Berlin
Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAFF) ist ein Zusammenschluss von Zentren, Einrichtungen und Projekten, die sich die soziale, psychologische und medizinische Versorgung und Behandlung von Flüchtlingen und Überlebenden organisierter Gewalt zur Aufgabe gemacht haben. Über die Website der BAFF finden Sie therapeutische Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge.
Eine erste Anlaufstelle für Flüchtlingsfamilien mit Kindern können auch die örtlichen Erziehungsberatungsstellen sein, die Adressen finden Sie auf der Website der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) und http://www.bke.de/ratsuchende.htm.
Aktiv-Werden
Mit der bundesweiten Aktion "Hier geblieben!" machen sich das GRIPS Theater, der Berliner Flüchtlingsrat und Pro Asyl für minderjährige Flüchtlinge stark. Aus Anlass des 13. Jahrestags der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention durch Deutschland wollen sie ein Bleiberecht für Kinder und Jugendliche durchsetzen, das ihnen laut der UN-Konvention auch zusteht.
Aktuelles und Einladungen zu Aktionen: http://www.hier.geblieben.net/
Auf der Website von terre des hommes finden Sie
Möglichkeiten zum Aktiv-Werden. Terre des hommes unterstützt dabei mit geeigneten Materialien:
http://www.terre-des-hommes.de/kinderseiten/mitmachen/index.htm
eine große Zahl von Materialien zum Thema Globales Lernen, die in der Familie und in der Schule genutzt werden können, um globale Zusammenhänge und Fluchtursachen zu verstehen.
http://www.terre-des-hommes.de/kinderseiten/globales_lernen/index.htm
Ein Beispiel von ganz vielen, wie Sie in den kirchlichen Gemeinden aktiv werden können:
Ökumenisches Asylforum Freiburg
"Damit aus Fremden Freunde werden..."
ist das Anliegen von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus Freiburger Pfarrgemeinden und Bürgern, die sich in Asylhelferkreisen zusammengeschlossen haben.
Die Helfer setzen sich dafür ein, die Begegnung mit Flüchtlingen zu fördern und zu pflegen und durch Öffentlichkeitsarbeit die Freiburger Bevölkerung für die Belange der Asylsuchenden sensibel zu machen.
Das vielfältige ehrenamtliche Engagement wurde 1987 mit der Gründung des Ökumenischen Asylhelferkreises Freiburg zusammengefasst und seit Juli 1993 als Ökumenisches Asylforum Freiburg neu organisiert. Dieses Forum mit Vertretern der Asylhelferkreise wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, dem Caritasverband Freiburg-Stadt und dem Diakonischen Werk Freiburg verantwortet.
Aufgaben des Ökumenischen Asylforums sind:
Sozialdienst für Flüchtlinge
Komturhof
Komturstrasse 36
79106 Freiburg
e-mail: sozialdienst-fluechtlinge@caritas-freiburg.de
Telefon: 07 61/5 0478-13
Telefax: 07 61/5 0478-50
Quelle: http://www.caritas-freiburg.de/ref40/ehrenamt.htm