Elternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"
Referent: Antonio DiazFachtag Elternbriefe
"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen
Referent: Iman El-HusseinElternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"
Referent: Antonio DiazTag der offenen Tür im ANE
Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm."Generationsübergreifende Folgen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Emigration"
Vortrag von Anita KnapekBerlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung
Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung
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Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

Das Wasser hat schon viele Wissenschaftler, Müller und Dichter inspiriert. So verwundert es kaum, dass auch Schülerinnen und Schüler des Münchener Thomas-Mann-Gymnasiums das kühle Nass mit kleinen Dichtungen in Form des aus Japan stammenden Haiku würdigten. Das sind 17 Silben, verteilt auf drei Zeilen und klingt beispielsweise so:
Oben ist Wasser/In der Erde ist Wasser -/
Wo ist es denn nicht? (Viktoria Pleintinger)
Die Gedichte entstanden als Beitrag des Faches Deutsch zum Schulprojekt „Wasser = Leben“. Ausgangspunkt war ein Wettbewerb im Freistaat, der die Schüler/-innen aufforderte, einerseits das Thema inhaltlich zu erarbeiten und andererseits die Ergebnisse im Internet zu präsentieren.
Am Thomas-Mann-Gymnasium in München wurde das Projekt fächerübergreifend in alle Klassenstufen integriert und unter drei Gesichtspunkten betrachtet. Vom „Wasser vor unserer Haustüre“ fiel der Blick in die nähere Umgebung der Schule, bis schließlich alle davon profitieren konnten auf Info-Aktionen oder eben über das Netz.
Zum Thema „Wasser vor unserer Haustüre“ nahmen die Schüler/-innen den Pausenhof etwas näher unter die Lupe. Im Laufe der letzten Jahre waren dort unter Mithilfe des Vereins „Urbanes Wohnen“ verschiedene Ruhe- und Kommunikationszonen zwischen naturnahen Biotopen entstanden.
So wurde eine wassergebundene Kiesdecke als Sitzfläche zwischen dem Schulteich und einem Hügel angelegt, zu dem der Erdaushub für die Kiesdecke angehäuft worden war. Auf dieser Fläche soll das Wasser versickern können, aber auch Bänken Festigkeit geboten werden. Anschließend wurde der Hügel zu einem Steingarten umgestaltet. Neben dem Blick auf den Pausenhof schauten andere Schüler/-innen ein wenig auf sich selbst: Der Mensch trinkt Wasser und besteht zum Großteil daraus. Aus gesundheitlicher Perspektive wurde das Bewusstsein für regelmäßiges Trinken und den Verzehr von wasserreichen Früchten gestärkt. Daneben ging es ums Wasser sparen. Nach einer Untersuchung zum Wasserverbrauch im Rahmen eines Öko-Audits wurde dem Schmutz in den Klassenzimmern der Kampf angesagt.
Nach dem Prinzip ADAM: Aber dann alle miteinander (Reinigungskräfte, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte) hieß es je weniger Schmutz, desto weniger Wasser und zugleich weniger Putzmittel. Zufriedenere Gesichter bei allen waren die Folge und die Umwelt wurde auch geschont. Ebenso wurde der sorgsame Umgang mit Frischwasser geschult. Inwieweit da eine funktionierende Tollettenspülung helfen kann, wurde den Schüler/-innen bewusst. Nicht zuletzt bot der Religionsunterricht Einblicke oder neue Sichten auf das „Wasser des Lebens“, die Taufe oder Wüstenarten.
Das Thema „Wasser in der näheren Umgebung“ untersuchten die Schülergruppen an umliegenden Flüssen und Seen. In München liefen zur Zeit des Projekts beispielsweise Renaturierungsarbeiten an der Isar. Aus dem geradlinigen betonierten Fluss sollte wieder ein voralpiner Wildfluss mit Eigendynamik von Flussbett und Ufern und naturnahen Lebensräumen entstehen. Das Thomas-Mann-Gymnasium verfolgte und dokumentierte diese Tätigkeiten. Aber auch Gewässeranalysen sind den Schüler/-innen vertraut. So testeten sie die Wasserqualität der Isar vor der Renaturierung. Doch der Blick ging auch über den „Stadtfluss“ hinaus. So führten Exkursionen zum Gebirgsfluss Prien, an den Chiemsee oder die „Filze“ (Hochmoore) der Region.
Die zahlreichen Beobachtungen und Erkenntnisse wurden letztlich für alle aufbereitet. Nicht nur in der Pausenhalle des Thomas-Mann-Gymnasiums, sondern auch auf der Homepage der Schule ist das Projekt „Wasser = Leben“ dokumentiert. Dank dieses Netzauftritts hat die Schule schon viele Kontakte, z.B. mit einer Jugendorganisation in Nürnberg oder der Partnerstadt Sapporo geknüpft.
Kontakt:
Städtisches Thomas-Mann-Gymnasium München
Drygalski-Allee 2
81477 München
Tel.: 0 89 / 74 50 30 90
Fax: 0 89 / 7 45 03 09 49
E-Mail: thomas-mann-gymnasium@muenchen.de
Website: www.tmg.musin.de