Elternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"
Referent: Antonio DiazFachtag Elternbriefe
"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen
Referent: Iman El-HusseinElternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"
Referent: Antonio DiazTag der offenen Tür im ANE
Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm."Generationsübergreifende Folgen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Emigration"
Vortrag von Anita KnapekBerlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung
Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung
Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.
Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

Agenda 21
Die Agenda 21 ist ein Handlungsplan für das 21. Jahrhundert, der auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 1990 in Rio de Janeiro beschlossen und von 179 Staaten unterzeichnet wurde. Mit dem Aktionsplan soll das Ziel erreicht werden, dass die Menschen nicht mehr Energie verbrauchen, als in der Natur wieder nachwachsen kann. Dadurch soll der Energiebedarf, die Entwicklung und das Überleben der nachfolgenden Generationen sichergestellt werden.
Biomasse
Generell meint man mit Biomasse alle lebenden und toten Organismen: Pflanzen ebenso wie Tiere und die Stoffe, die sie produzieren, also auch Holz, Stroh, landwirtschaftliche Abfälle oder Pflanzenöl. Ein Beispiel: Zur Biomasse gehören das Pferd, das Gras, das es frisst und die Pferdeäpfel, die es ausscheidet. Biomasse ist also ein nachwachsender Rohstoff, aus dem Energie erzeugt werden kann – eine erneuerbare Energie. Sie wird genutzt um Wärme, elektrischer Energie oder Kraftstoffe für Verkehrsmittel zu erzeugen. In Brasilien wird aus Zuckerrohr Alkohol gewonnen, der als Treibstoff genutzt wird. In China wird aus dem Dung von Tieren Biogas erzeugt. In Deutschland wird aus Raps Biodiesel generiert.
CO2
Kohlenstoffdioxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das aus zwei Elementen besteht: Kohlenstoff und Sauerstoff. Erdöl, Erdgas und Kohle enthalten Kohlenstoff. Bei der Verbrennung dieser Stoffe, zum Beispiel in Kraftwerken oder beim Autofahren, wird CO2 produziert. Dieses Gas absorbiert Wärmestrahlen und ist deshalb wichtig für den natürlichen Treibhauseffekt, der dafür sorgt, dass das Erdklima durchschnittlich bei plus 15 Grad Celsius liegt. Es ist aber, wenn zu große Mengen CO2 freigesetzt werden, auch mitverantwortlich für den menschengemachten Treibhauseffekt, der zum Klimawandel führt. Denn wie das Glas in einem Treibhaus, verhindern Gase in hohen Luftschichten, dass zuviel Wärme von der Erde in den eiskalten Weltraum abgestrahlt wird. Die Sonnenstrahlen können dagegen ungehindert die Schicht durchdringen und Wärme sozusagen zuliefern.
Deponiegas
Bei der Lagerung von organischen Abfällen und Hausmüll entstehen Gase. Diese Deponiegase bestehen zu circa 50 Prozent aus Methan. Dieses Gas ist brennbar und kann zur Wärme- oder Stromerzeugung genutzt werden. Methan ist eines der Hauptbestandteile von Erdgas und Biogas. Methan gehört zu den sechs Treibhausgasen, die für den Klimawandel verantwortlich sind.
Emission
Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet aussenden oder herauslassen. Emission ist alles, was von einer bestimmten Quelle an die Umwelt abgegeben wird, wie Schadstoffe, Gase, Abwasser, Strahlen oder Lärm.
Emissionshandel
In Europa wurden für Kraftwerke und andere Industrieanlagen, die CO2 erzeugen, Grenzwerte von zulässigen Schadstoff-Emissionen festgelegt. Um die Emission dieser Schadstoffe zu reduzieren, wurden Emissionszertifikate vergeben. Ein Zertifikat erlaubt es dem Besitzer, eine bestimmte Menge eines schädlichen Stoffes freizusetzen. Produziert ein Unternehmen mehr schädliche Stoffe als erlaubt, kann es einem anderen Unternehmen, das unterhalb dieser Grenze bleibt, die CO2-Emmisionszertifikate abkaufen und dadurch seinen eigenen Anteil erhöhen. In der EU sind cirka 12.000 Anlagen oder Fabriken, die Schadstoffe erzeugen, zur Teilnahme am Emissionshandel verpflichtet.
Fossile Brennstoffe
Damit meint man versteinerte Überreste urzeitlicher Wälder und Tiere, die sich unter der Erde in Form von Kohle, Erdöl und Ergas abgelagert haben. Diese Stoffe sind teuer und ihr Vorrat ist begrenzt. Mit der Verbrennung von Kohle oder Erdöl in einem Kraftwerk wird Strom erzeugt. Bei der Verbrennung entstehen Abgase. Damit die Abgase uns nicht vergiften, werden sie im Kraftwerk gereinigt. Leider enthalten diese gereinigten Abgase immer noch große Mengen von Kohlendioxid (CO2). Kohlendioxid ist kein giftiger Stoff. Jeder von uns atmet ihn aus, in jeder Cola und in jedem Sprudelwasser ist er enthalten. In großen Mengen kann Kohlendioxid aber unser Klima verändern (s.o.). Die fossilen Brennstoffe erzeugen bei der Energiegewinnung Treibhausgase, die den Klimawandel beeinflussen.
Globale Erwärmung
Der Anstieg der Durchschnittstemperatur in der erdnahen Atmosphäre und in den Meeren als Folge des Klimawandels.
Hybridauto
Die Hybridautos wurden zuerst in Japan produziert. Sie verfügen über zwei Motoren: einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Ein Bordcomputer regelt die Nutzung der Motoren. Auf der Autobahn, bei gleichbleibend hoher Geschwindigkeit, fährt das Fahrzeug mit Benzin. Mit der überschüssigen Energie, die dabei entsteht, wird der Elektromotor aufgeladen. Im Stadtverkehr bei eher stockendem Verkehr mit häufigem Anhalten und Anfahren schaltet der Computer automatisch auf den Elektromotor um. Dadurch werden cirka 30 Prozent weniger Energie verbraucht, weniger Schadstoffe an die Umwelt abgegeben - und leise ist das Auto auch noch.
IPCC
Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde 1988 gegründet und besteht aus circa 3.000 Wissenschaftlern aus allen Teilen der Welt. Dieses Gremium wurde vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und der Welt-Meteorologie-Organisation (WMO) gebildet. Es untersucht die Folgen und Kosten des Klimawandels, die Auswirkungen des Menschen auf das Klima und entwickelt Prognosen für das zukünftige Klima mit Hilfe von Klimamodellen. Nach dem letzten Bericht des IPCC ist die globale Erwärmung mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit auf den Menschen und die von ihm produzierten Treibhausgase zurückzuführen. Der IPCC geht von einer Erhöhung der Lufttemperatur von 1,1°C bis 6,4°C und eine Erhöhung des Meeresspiegels von 0,19 m bis 0,58 m bis zum Jahre 2100 aus.
Klima
Zustand der Atmosphäre in einer bestimmten Region im langjährigen Vergleich.
Kyoto-Protokoll
Das Protokoll zum Klimaschutz wurde 1997 auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Klimarahmenkonventionen (UNFCCC) in der japanischen Stadt Kyoto unterzeichnet und trat 2005 in Kraft. Die Industriestaaten verpflichteten sich darin, die jährlichen Treibhausgas-Emissionen bis zu den Jahren 2008-2012 gegenüber dem Jahr 1990 um durchschnittlich 5,2 Prozent zu senken. Das Kyotoprotokoll wurde von den USA und Australien nicht unterschrieben.
Methan
Methan entsteht beim Reisanbau und bei der Rinderhaltung durch den Verdauungsprozess der Pflanzen im Rindermagen. Weiterhin gehört es zu den Gasen, die bei der Mülllagerung austreten (siehe auch Deponiegase). Es gehört ebenfalls zu den Treibhausgasen, verstärkt also in hoher Konzentration die globale Erwärmung.
Nachhaltigkeit
Der Begriff stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und beschreibt die Nutzung eines Waldes, bei der immer nur soviel Holz verbraucht wird, wie auch wieder nachwachsen kann. Ein natürliches System wird so genutzt, das es sich regenerieren kann und erhalten bleibt. Nachhaltige Entwicklung im Klimaschutz setzt sich für eine umweltschonende Energiegewinnung ein, die auch die Bedürfnisse der nachfolgenden Generationen berücksichtigt.
Ökostrom
Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonnen-, Wind- oder Bioenergie und Wasserkraft, die keine schädlichen Abgase oder Abwässer erzeugen.
Ökosysteme
Lebensgemeinschaften von Pflanzen und Tieren in einem bestimmten Lebensraum, wie zum Beispiel ein Waldgebiet, ein Wassertümpel, ein Ozean oder ein See. Ökosysteme sind empfindlich, weil alle Teile dieser Lebensgemeinschaft voneinander abhängig sind. Deshalb reagieren Ökosysteme schnell und empfindlich auf den Klimawandel.
Photovoltaik
Photovoltaik ist der Prozess, bei dem elektrischer Strom durch Solarzellen aus Sonnenergie erzeugt wird. Die Solarzellen bestehen aus Silizium und produzieren bei Lichteinwirkung elektrische Spannung. Solarzellen werden auf Dächern, an Schallschutzwänden oder auf freien Flächen angebracht.
Quelle
Erzeuger eines Treibhausgases, wie zum Beispiel Kohlekraftwerke.
Regenerative Energien
Erneuerbare Energie aus nachhaltigen Quellen, die aus menschlicher Sicht unerschöpflich sind. Im Gegensatz dazu stehen fossile Energien, die aufgebraucht werden können. Sonnenergie, Windenergie und Wasserkraft werden mit Hilfe von Solarzellen, Windrädern und Turbinen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt. Aber auch Bioenergie aus Biomasse gehört zu den regenerativen Energien. Die Verbrennung von Holz ist eine der ältesten Formen der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien.
Senke
Verbraucher des Treibhausgases Kohlendioxid oder anderer Gase. Senken sind Teile der Biosphäre, wie Ozeane, Wälder und der Boden. Sie binden das Gas aus der Luft und senken so den Treibhausgasanteil in der Atmosphäre. Ein Beispiel: Bäume nehmen Kohlendioxid (CO2) auf und ernähren sich davon, sie bauen den Kohlenstoff (C) in den Stamm und die Blätter ein. Der Sauerstoff (O2), den wir zum Atmen brauchen, bleibt übrig. Durch die Abholzung großer Wälder wie in Lateinamerika wird weniger Kohlendioxid abgebaut.
Treibhausgase
Es gibt natürliche und menschengemachte Treibhausgase. Zu den wichtigsten Treibhausgasen zählen Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffoxid (Lachgas, N2O), Wasserdampf und Ozon. Diese Gase sind nur in geringen Mengen in der Atmosphäre vorhanden und werden deshalb Spurengase genannt.
Treibhauseffekt
Der natürliche Treibhauseffekt sorgt dafür, dass das Klima auf der Erde bei durchschnittlich 15 Grad liegt. Sonnenstrahlen erwärmen die Erde und die sie umgebende Luft. Ein Teil der Strahlen wird reflektiert und an die Atmosphäre zurückgegeben. Die Atmosphäre ist eine circa 100 Kilometer dicke Schutzschicht, die aus verschiedenen Gasen wie Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan und Lachgas besteht. Diese Gase lassen die von der Erde abgestrahlte Wärme nicht ganz durch, sondern strahlen sie zurück an die Erde. So wirkt die Atmosphäre wie das Glasdach von einem Treibhaus und ermöglicht ein Überleben auf der Erde. Andernfalls würde auf der Erde eine Temperatur von minus 20 Grad herrschen. Beim vom Menschen gemachten Treibhauseffekt werden verstärkt Gase an die Luftschicht abgegeben, diese wird dadurch dichter und sorgt so für eine Erhöhung der Temperatur auf der Erde. Dadurch verstärkt sich die Verdunstung von Wasser, der Wasserdampf in der Atmosphäre nimmt zu und dies verstärkt den Treibhauseffekt weiter.
Versauerung
Die Ozeane erwärmen sich nicht nur durch den Klimawandel. Sie nehmen auch Kohlendioxid aus der Luft auf und binden es. Ein Teil des Kohlendioxids verwandelt sich in Kohlensäure und greift alles an, was Kalk enthält. Davon sind vor allen Dingen Muscheln und Korallen betroffen, deren schützende Kalkschicht geschädigt wird. Aber auch andere Kleinstlebewesen und Schalentiere, die Nahrung für andere Lebewesen im Ozean darstellen, leiden darunter. Das Ökosystem im Gewässer wird empfindlich gestört.
Wetter:
Lufttemperatur, -feuchtigkeit, oder -druck, die Menge des Niederschlags, Luftbewegungen wie Wind und Sturm, Wolkenaufkommen, Sonnenschein usw. zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort nennt man Wetter.