Elternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"
Referent: Antonio DiazFachtag Elternbriefe
"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen
Referent: Iman El-HusseinElternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"
Referent: Antonio DiazTag der offenen Tür im ANE
Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm."Generationsübergreifende Folgen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Emigration"
Vortrag von Anita KnapekBerlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung
Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung
Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.
Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

10 Jahre, lebt in Bischkek
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Was machst du am liebsten?
Ich singe gerne und schreibe Gedichte, die ich meinen Eltern widme, obwohl meine Schwester, 13, sie immer kritisiert.
Was war der schönste Moment in letzter Zeit?
Als uns meine Mutter einen Wellensittich mitgebracht hat.
Was hat dir nicht gefallen?
Vor kurzem ist mein Hamster vom Balkon gefallen. Wenn ich das wieder rückgängig machen könnte, würde ich besser auf ihn aufpassen.
Was ist dein größter Wunsch?
Ich möchte gerne nach Disneyland.
Welches Geräusch hat dich zuletzt gestört?
Die Kinder in der Schule waren zu laut.
Was magst du nicht?
Dass die Süßigkeiten bei meiner Schwester länger reichen als bei mir. Ich teile immer alles, was ich habe, mit meiner Schwester, und dann sind meine Sachen schneller weg.
Wovon hast du zuletzt geträumt?
Von der Freiheitsstatue in New York. Sie hat mich ganz hochgehoben.
Was würdest du gerne an dir ändern?
Ich wäre gerne weniger schüchtern.
Was würdest du gerne an deinen Eltern ändern?
Nichts, meine Eltern sind die besten.
Was würdest du gerne an der Welt ändern?
Dass die Kinder die Schule jeden zweiten Tag besuchen. Dann hätten sie mehr Zeit für Hausaufgaben.
Wenn du ein Tier sein könntest, welches wäre das?
Eine Biene, oder auch ein Eichhörnchen.
Wenn du genug Geld hättest, was würdest du kaufen?
Flugtickets nach Deutschland und zurück für die ganze Familie. Wir möchten gerne Deutschland besuchen, aber mit Vater wäre das zu teuer. Aber ich möchte, dass er auch mitkommt.
Wenn du einen Safe hättest, was würdest du aufbewahren?
Vielleicht mein Tagebuch, aber ohne meine Erlaubnis wird es auch so niemand lesen.
Was würdest du gerne im Handumdrehen lernen?
Oos-Komus zu spielen (kirgisisches Instrument: Maultrommel).
Wie alt wärst du jetzt gerne?
15, denn ich wäre gerne älter und klüger als meine Schwester.
Wovor fürchtest du dich?
Vor der Dunkelheit. In einem dunklen Zimmer habe ich das Gefühl, als wären dort Gespenster oder Vampire. Deshalb schaltet meine Mutter das Licht erst aus, wenn ich schlafe.
Was isst du am liebsten?
Ananas, Kokos, Kiwi, Khurma und Schokolade.
Wen würdest du gerne kennen lernen?
Michael Jackson, er ist der Lieblingssänger meines Vaters und auch von mir natürlich.
Welche Musik hörst du gerne?
Klassische Musik, ruhige Musik.
Worauf freust du dich?
Auf die Schulferien.
Hier erfahren Sie mehr über Kirgisistan
Kirgisistan wird manchmal auch Kirgisien genannt und ist ein Land in Asien. Es gibt eine Geschichte, die sich um den Namen Kirgisistan rankt. Demnach stammt der Name von »kyrk kyz« ab, was übersetzt »40 Mädchen« heißt. In einem Palast lebten vor langer Zeit 40 junge Mädchen als Sklavinnen. Eines Tages gingen sie an einem See spazieren. Im Wasser sahen sie Schaum und badeten darin. Kurze Zeit später waren alle Mädchen schwanger. Sie wurden in die Berge verbannt. Der Sage nach stammt das kirgisische Volk von den Kindern dieser Mädchen ab.
In Kirgisistan gibt es viele alte Traditionen und Bräuche. Wenn ein Kind die ersten Schritte geht, dann gibt es ein Fest. Dem Kind werden dabei zunächst die Beine zusammengebunden. Dann gibt es ein Wettrennen unter den Gästen und wer gewinnt, der schneidet dem Kind die Fesseln durch und läuft mit ihm ein paar Meter an der Hand. Das soll bedeuten, dass ein Kind, nachdem es einmal von den Fesseln befreit ist, ein ganzes Leben sicher gehen kann.
Auch die Volkmusik spielt eine große Rolle und damit auch eines der wichtigsten Instrumente, »Temir oos komus«. Es ist eine Art Maultrommel, die glockenhell und weich klingt und, im Mund gehalten, mit den Fingern gezupft wird.
In Kirgisistan ziehen auch heute noch Nomaden – also Menschengruppen ohne festes Zuhause – mit ihren Zelten und Viehherden durch das Land. In großen Rundzelten lebt eine ganze Familie auf engstem Raum zusammen. Dort essen und schlafen sie, und die Frauen kochen über dem offenen Feuer in der Mitte des Zeltes. Meist hängt ein großer Kessel mit Suppe über dem Feuer, die dann in kleinen Schalen serviert wird. Einen Löffel haben viele Nomaden nicht, sie schlürfen die Suppe direkt aus den Schälchen.
Eine in ganz Kirgisistan sehr beliebte Nudelsuppe ist »Khurma«, die süßlich schmeckt und aus Persien stammt. Die Nomaden essen auch viel Fleisch, das sie aber nur durch Salzen und Trocknen haltbar machen können, denn einen Kühlschrank oder eine Tiefkühltruhe haben sie nicht. Schließlich gibt es dort, wo ihre Zelte in der Steppe stehen, weder fließendes Wasser noch Strom.
Aber auch die sesshaften Kirgisen essen gerne Fleisch, und dazu wird meistens Fladenbrot gereicht. Kartoffeln, Gemüse und Obst, vor allem exotisches wie Ananas, Kiwi oder Bananen, essen die Kirgisen eher selten. Auch kennen viele in den Hochgebirgen lebende Menschen keinen Zucker, denn Süßigkeiten – abgesehen von Honig – gibt es dort gar nicht.
Copyright der Fragebögen und Länderinformationen: Campus-Verlag (www.campus.de/isbn/3593381583)
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