Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.
Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

Die Kita wurde 1993 eröffnet und befindet sich im Bezirk Mitte- Tiergarten. Kinder unterschiedlicher Herkunft besuchen unsere Einrichtung. Sie erleben sich in ihrer Einzigartigkeit und lernen das Anderssein der Anderen kennen und respektieren
Die Räume befinden sich in ruhiger Lage im hinteren Teil eines Neubau – Wohnblocks. Insgesamt stehen den Kindern 300m² auf 2 Etagen zum Spielen, Toben, Basteln, Malen, Entdecken u.v.m zur Verfügung. Zur Einrichtung gehört auch ein kleiner Garten in dem sich die Kinder in einem geschützten Rahmen frei bewegen können.
Die Kita Kleiner Frosch ist von Montag bis Freitag von 7:30 bis 16:30 Uhr geöffnet und verfügt über 40 Plätze für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren.
Betreut werden die Kinder in 3 Gruppen von insgesamt 6 mehrsprachigen Erzieher/innen.
Als kleine Einrichtung arbeiten wir in einer familiären Atmosphäre, die uns einen engen Kontakt zu den einzelnen Kindern und Eltern ermöglicht.
Das Konzept der Kita basiert auf den Grundsätzen die Individualität des Kindes in den Vordergrund zu stellen und die Kompetenzbereiche situationsbezogen zu fördern.
Pädagogischer Schwerpunkte unserer Kindertagesstätte sind die interkulturelle Erziehung und ein sprachbetonter Förderansatz.
Kultur wird dabei nicht in einem „ folkloristischen“ Sinn verstanden, sondern bezieht sich auf die tatsächlichen Unterschiede in den Lebenskonzepten der einzelnen Kinder. Es geht darum jedes Kind als Individuum wahrzunehmen, alle Erfahrungen gelten zu lassen und gemeinsames zu betonen.
Das heißt für uns, dass
Die Vorteile der interkulturellen Förderung liegen auf der Hand:
Durch den Kontakt mit der Unterschiedlichkeit lernt das Kind sich souverän in der Gesellschaft zu bewegen. Dem Kind werden Kompetenzen vermittelt, die es optimal auf die Anforderungen einer durch Vielfalt ausgezeichneten Gesellschaft vorbereiten und helfen Vorurteilen und Konflikten im Erwachsenenleben vorzubeugen.
Alle Kinder haben das Recht hier zu sein. Sie gehören zur Gemeinschaft ohne wenn und aber. Das gilt für Kinder wie für Eltern.
Jedes Kind ist einmalig und einzigartig. Die Individualität der Kinder zu achten bedeutet, sie nicht auf eine kulturelle Herkunft festzulegen, sondern selbst bestimmen zu lassen, wann welche Teile ihres persönlichen Hintergrundes bedeutsam sind.
Bei der Suche nach einem positiven Selbstbewusstsein brauchen Kinder Unterstützung und Anregung durch Erwachsene.
Die Verschiedenartigkeit der Kinder ist kein Mangel, sondern eine Bereicherung für die Gruppe. So ist etwa der Gebrauch unterschiedlicher Sprachen nicht Behinderung, sondern Chance.
Gemeinsamkeiten und positive Beziehungen zwischen den Kindern gilt es zu entdecken und zu fördern.
Die Vielfalt der Weltanschauungen und Formen des menschlichen Zusammenlebens ohne Wertung zu vermitteln und sie gemeinsam mit den Kindern zu erfahren, lässt die Vielfalt zur Normalität werden.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Konzeption ist der sprachbetonte Förderansatz., Die Betonung und Förderung der Erstsprachen der Kinder ist ebenso wichtiger Bestandteil der sprachbetonten Pädagogik, wie die Förderung der deutschen Sprache. Sprachförderung bezieht sich auf alle von den Kindern in der Einrichtung gesprochenen Sprachen. Dazu gehört allen Familiensprachen und Kulturen Wertschätzung und Akzeptanz entgegenzubringen. Durch positive Wahrnehmung und Betonung aller Sprachen in der Kita wird das Selbstbild und das Selbstbewusstsein des einzelnen Kindes gestärkt und weiterentwickelt. Bedeutsam für eine erfolgreiche Sprachförderung ist eine ganzheitliche Förderung mit allen Sinnen. Die Sprachförderung findet auf spielerischer Basis, durch Forschen, Beobachten, Ausprobieren und Experimentieren statt. Projektarbeiten, die die Themen der Kinder aufgreifen werden grundsätzlich sprachbetont konzipiert. Strukturierte und intensive Sprachförderung innerhalb von Themenprojekten wirken sich sehr positiv auf die deutsche Sprachentwicklung der Kinder aus.
Eltern haben immer die Möglichkeit während der Betreuungszeit in den Gruppen zu hospitieren und durch Anregungen und Mitarbeit, auf Elternabenden und –Nachmittagen die Kita zu unterstützen. Eltern werden regelmäßig und kontinuierlich über die inhaltliche und sprachkonzeptionelle Arbeit, sowie den Sprachstand ihres Kindes informiert und an dem Prozess der Sprachbildung aktiv beteiligt.