Elternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"
Referent: Antonio DiazFachtag Elternbriefe
"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen
Referent: Iman El-HusseinElternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"
Referent: Antonio DiazTag der offenen Tür im ANE
Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm."Generationsübergreifende Folgen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Emigration"
Vortrag von Anita KnapekBerlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung
Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung
Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.
Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

11 Jahre, lebt in Dakar
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Was machst du am liebsten?
In die Schule gehen, im Haushalt helfen und mit meinen Freunden spielen.
Was war der schönste Moment in letzter Zeit?
Als ich mit meinen Freunden spielen konnte.
Was hat dir nicht gefallen?
Dass es so schrecklich heiß ist.
Was bekümmert dich am meisten?
Der Tod meiner Mutter.
Was würdest du gerne an dir ändern?
Ich wäre gerne hübscher.
Was würdest du gerne an deinen Eltern ändern?
Ich wünschte, mein Vater wäre reich und glücklich.
Was würdest du gerne an der Welt ändern?
Senegal sollte ein entwickeltes Land sein.
Wenn du ein Tier sein könntest, welches wäre das?
Eine Löwin, die gefallen mir gut.
Wenn du genug Geld hättest, was würdest du kaufen?
Kleider und Schuhe.
Was würdest du gerne im Handumdrehen lernen?
Singen.
Wie alt wärst du jetzt gerne?
Ich träume davon, endlich 12 zu werden.
Was macht dich glücklich?
Senegalesin zu sein.
Wovor fürchtest du dich?
Vor dem Zauberer.
Welche Musik hörst du am liebsten?
Mbalakh (typisch senegalesische Musik).
Was isst du am liebsten?
Thiebou Dieune (Reis mit Fisch).
Hier erfahren Sie mehr über den Senegal
Am allerwestlichsten Zipfel Afrikas liegt die Hauptstadt Senegals, Dakar. Vielleicht hast du das Wort Dakar schon mal im Zusammenhang mit Autorennen gehört. Die Rallye Paris-Dakar ist eines der berühmtesten Wüstenautorennen der Welt. Inzwischen rasen die Autos aber nicht mehr nur durch Dakar, sondern durch ganz Afrika.
In Dakar fahren die Menschen Auto, als gäbe es überhaupt keine Verkehrsregeln: Sie hupen wild und scheren aus, ohne zu blinken, wenn ihnen der Vordermann zu langsam fährt. Ein sehr beliebtes Fahrzeug ist der so genannte »Car Rapide«. Bis zu 20 Menschen haben Platz in diesem kunterbunten Minibus, den man in Deutschland schlicht »schrottreif« nennen würde.
In Dakar gibt es nicht so viele prachtvolle Gebäude und Straßen wie in den meisten europäischen Städten. Dafür lockt die Stadt mit vielen bunten Märkten, auf denen niemals jemand den Preis bezahlt, den der Händler verlangt. Wie auf fast allen afrikanischen Märkten muss man feilschen, egal ob eine Senegalesin Lebensmittel und Gewürze kauft oder ein Tourist die tollen handgeschnitzten Masken, Musikinstrumente oder Ketten als Geschenk mitbringen will.
An der Küste Senegals wohnen viele Familien, die hauptsächlich vom Fischfang leben. Es gibt viele verschiedene Fischarten, sogar Thunfisch und Garnelen können die Fischer fangen. Weil Fisch und auch Erdnüsse, die großflächig im Senegal angebaut werden, so wichtig sind, kommen sie auch in den typischen Gerichten des Landes vor. »Thiebou Dieune« ist beispielsweise ein Reisgericht mit Fisch, und »Maffe« ist Huhn oder Hammel in Erdnusssoße. Besteck gibt es nicht, die ganze Familie isst mit der rechten Hand aus einer einzigen Schüssel.
Musik kann man überall hören. Egal ob auf dem Dorf oder in der Stadt, es wird immer viel gemeinsam gesungen oder musiziert. Da kann es schon mal passieren, dass man mitten in der Nacht geweckt wird, weil irgendwo noch gesungen, gelacht und gefeiert wird.
Neben der traditionellen Musik gibt es aber auch afrikanische Popstars, die traditionelle Musik mit Pop, Rock und Soul kombinieren. Der bekannteste Superstar im Senegal ist Youssou N’Dour.
Im Senegal und auch in anderen Ländern Afrikas glauben die Menschen daran, dass jedem Einzelnen ein bestimmter Anteil an Glück zusteht. Wenn also der Nachbar eine bessere Ernte hat, gerät er schnell unter Verdacht, das Glück von anderen mit seinen Zauberkräften »gestohlen« zu haben. Viele Menschen fürchten sich vor den dunklen magischen Kräften von solchen Zauberern und Hexen.
Copyright der Fragebögen und Länderinformationen: Campus-Verlag (www.campus.de/isbn/3593381583)
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