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Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

Thema des Monats März 2010
Autorin: Birgit Storr, Redaktion "Elternbriefe", Arbeitskreis Neue Erziehung e.V.

„Der 50-millionste Elternbrief in Nordrhein-Westfalen ist für uns ein Vertrauensbeweis von Eltern in die Arbeit des Arbeitskreis Neue Erziehung seit dem Start der Briefverteilung vor 50 Jahren“, sagt Dr. Heidemarie Arnhold, Vorstandsvorsitzende des ANE, anlässlich der Übergabe des 50-millionsten Elternbriefes durch Familienminister Armin Laschet am Montag, den 15.3.2010 an eine Düsseldorfer Familie. Interview mit einer Elternbriefleserin
Die Elternbriefe begleiten junge Eltern Familien in Nordrhein Westfalen seit 1977. In diesem ersten Jahr erreichten 750.000 Briefe Ihre Leser. Jetzt sind es insgesamt 50 Millionen Elternbriefe, die seitdem verteilt worden sind. Mütter und Väter aus 136 Städten und Kommunen in Nordrhein-Westfalen können sie lesen (Pressefotos verfügbar).
Vieles hat sich seit den Anfängen der Elternbriefe geändert. Neue Elterngenerationen sind heran gewachsen. Auch die Elternbriefe haben sich in dieser Zeit mehrmals rundherum erneuert. Einige der ersten Leser sind schon Großeltern.

Gleich geblieben ist, dass Eltern viele Fragen haben. Welche Mutter hat sich nicht gefragt: „Wie kann ich mein wütendes Trotzkind besänftigen“ und so mancher Vater stand wohl schon vor der Frage: „ Was tun, wenn unser kleines Baby schreit?“
Gleich geblieben ist über die vielen Jahre auch das Anliegen der Elternbriefe. Sie wollen Eltern in allen Erziehungsfragen beratend zur Seite stehen.
Die Elternbriefe sind als Entwicklungstagebuch angelegt. Passend zum Alter des Kindes werden alle wichtigen Entwicklungsschritte beschrieben und viele nützliche Informationen gegeben. Für die Zeit bis zum 8. Geburtstag des Kindes werden insgesamt 46 dieser Briefe herausgegeben, davon zwölf für das erste Lebensjahr.

Elternbriefe stärken junge Eltern wirksam in ihrer Erziehungskompetenz und werden von ihnen sehr gut angenommen. Das belegt eine wissenschaftliche Untersuchung des Institutes für Soziale Arbeit e.V. von 2008. Sie stellt fest, dass die Briefe von beinahe allen Müttern und etwas weniger von den Vätern regelmäßig gelesen werden. In den ersten Lebensjahren ist das Interesse an den Briefen besonders hoch. Die Studie ist auf der Homepage des Ministeriums für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mgffi.nrw.de eingestellt.
Wenn Sie in Nordrhein Westfalen wohnen und die Elternbriefe gerne beziehen möchten, erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Jugendamt. Auch in vielen anderen Bundesländern, Städten und Gemeinden werden die Elternbriefe verteilt.
So erhalten Sie die Informationen zu den Elternbriefen:
Telefonisch: (030) 25 90 06 41
Online: Nowka(at)ane.de
www.ane.de und www.a4k.de
Lesen Sie auch das Interview mit Claudia El Ouardi. Sie ist Mutter von Drillingen in Düsseldorf und Elternbriefleserin. Sie ist die Empfängerin des 50-millionsten Elternbriefes und berichtet stellvertretend für viele über den Alltag im 1. Lebensjahr.