Elternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"
Referent: Antonio DiazFachtag Elternbriefe
"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen
Referent: Iman El-HusseinElternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"
Referent: Antonio DiazTag der offenen Tür im ANE
Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm."Generationsübergreifende Folgen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Emigration"
Vortrag von Anita KnapekBerlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung
Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung
Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.
Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.

11 Jahre, lebt in Nijampatnam, Guntur District
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Was machst du am liebsten?
Elektrogeräte reparieren.
Was war der schönste Moment in letzter Zeit?
Als wir am 26. Januar in der Schule unseren Nationalfeiertag gefeiert haben.
Was hat dir nicht gefallen?
Dass wir wegen der Flutwellen unser Dorf verlassen mussten und in ein sicheres Nachbardorf verfrachtet wurden.
Welches Geräusch hat dich zuletzt gestört?
Meeresrauschen – ich kann dabei nachts nicht schlafen.
Wovon hast du zuletzt geträumt?
Dass die Welle mich erfasste, als ich in unserem Dorf war.
Was ist dein größter Wunsch?
Eine gute Ausbildung zu bekommen. Ich möchte Zugführer werden.
Was magst du nicht?
Dass meine Eltern auf hoher See fischen gehen.
Was würdest du gerne an deinen Eltern ändern?
Sie sollten zuhause bleiben und arbeiten, anstatt aufs Meer zu fahren.
Was würdest du gerne an der Welt ändern?
Alle sollten glücklich sein können.
Wenn du ein Tier sein könntest, welches wäre das?
Ein Elefant, weil er stark ist.
Wenn du genug Geld hättest, was würdest du kaufen?
Ein Haus und einen Ball zum Spielen.
Wie alt wärst du jetzt gerne?
So alt wie ein kleines Kind, das hat keine Sorgen.
Was macht dich glücklich?
Zu lernen und zu feiern.
Wovor fürchtest du dich?
Vor dem Meer.
Was isst du am liebsten?
Alle Gerichte mit Huhn.
Wem würdest du gerne begegnen?
Gott und meinen Eltern – sie sollten mehr zu Hause sein.
Hier erfahren Sie mehr über Indien
Hast du schon mal gehört, dass jemand zu einem anderen sagt: »Geh doch dorthin, wo der Pfeffer wächst«? Damit ist natürlich nur gemeint, dass der andere verschwinden soll. Wenn man diesen Satz aber wörtlich nimmt, dann muss man nach Indien gehen, wo Pfeffer gut gedeiht, weil die Pflanzen viel Wärme und trotzdem frische Luft vom Meer haben. Im Süden des riesigen Landes findet man Plantage an Plantage mit bis zu sechs Meter hohen Pfefferpflanzen.
In Indien leben über eine Milliarde Menschen. Die meisten Menschen wohnen auf dem Land, obwohl es in Indien über 30 Millionenstädte gibt. Während es in den Städten sehr fortschrittlich ist – gerade bei Computern und im Programmieren sind die Inder Weltspitze –, geht es auf dem Land immer noch sehr traditionell zu.
Die meisten Menschen in Indien sind Hindus. Der Hinduismus ist eine der großen Weltreligionen. Hindus glauben nicht nur an einen Gott, sondern an viele verschiedene Götter. Im Hinduismus gelten Regeln, die alle Gläubigen befolgen müssen. So ist die Kuh ein heiliges Tier, ihr Fleisch darf nicht gegessen werden. Niemand würde es wagen, sie von der Straße zu verjagen. Daher kann es vorkommen, dass eine Herde Kühe in Indien den ganzen Verkehr lahm legt.
Die Hindus in Indien glauben auch, dass jeder Mensch in eine so genannte Kaste geboren wird. Eine Kaste ist eine Art soziale Schicht. Es gibt die Kaste der Priester, das ist die höchste, dann folgen Beamte, Händler und Bauern und zum Schluss Diener und Knechte.
Die Regeln sind sehr streng. Wer einmal in eine Kaste geboren wird, der bleibt darin und muss den gleichen Beruf wie seine Eltern erlernen. Menschen aus verschiedenen Kasten dürfen sich nicht heiraten und auch keinesfalls gemeinsam essen. Doch das ist immer noch besser, als gar keiner Kaste anzugehören, wie die so genannten »Unberührbaren«. Sie müssen all die Arbeiten machen, die kein anderer erledigen will. Das Schlimmste aber ist, dass andere Menschen denken, dass sie sich an den »Unberührbaren« schmutzig machen, weshalb sie tatsächlich niemand berührt. »Unberührbare« werden so vom normalen Leben ausgeschlossen und dürfen nicht einmal zum Beten einen Tempel betreten.
Vielleicht erinnerst du dich daran, dass bei der Flutkatastrophe im Dezember 2004 ein Tsunami viele Küsten, Häuser und Tempel in Indien zerstört hat. Tausende Menschen starben, als die riesige Flutwelle das Land überschwemmte. Inzwischen werden zwar Warnsysteme gebaut, die eine solche Naturkatastrophe vorhersagen können, aber viele Kinder haben auch heute noch Angst, dass so etwas wieder passieren könnte.
Copyright der Fragebögen und Länderinformationen: Campus-Verlag (www.campus.de/isbn/3593381583)
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