Gelsenkirchen, 22.05., 09- 12 Uhr
Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen
Referent: Antonio DiazElternarbeit und Medieneinsatz "Gesunde Ernährung"
Referent: Antonio DiazFachtag Elternbriefe
"Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?"Elternarbeit und Medieneinsatz zu Kitathemen
Referent: Iman El-HusseinElternarbeit und Medieneinsatz "Bildungschancen"
Referent: Antonio DiazTag der offenen Tür im ANE
Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" am Freitag, dem 8. Juni 2012 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr - Informationen und Gespräche für Eltern und ein buntes Kinderprogramm.Berlin, 08.06.2012, 09:00 - 14:00 "Was ist neu an den ANE-Elternbriefen? Wie können sie in der Praxis eingesetzt werden?" Programm und Anmeldung
Berlin, 08.06.2012, 14:00 - 20:00 Die neuen ANE-Elternbriefe "mit Eltern für Eltern" Anmeldung
Erziehungstipps für Migrantenfamilien aus dem arabischen Sprachraum.
Sprachentwicklung und Sprachförderung in 10 Sprachen
"Wie Babys sich entwickeln" - Kurzfilme für junge Eltern.


Suchtmittel begegnen uns im Alltag an jeder Ecke. Vieles, was selbstverständlich zu unserem Leben gehört, kann zu einem süchtigen Verhalten oder Konsum führen und ist häufig gerade für Kinder und Jugendliche besondere interessant. Nicht nur Suchtstoffe wie z. B. Tabak, Medikamente, Alkohol oder Cannabis können zur Sucht werden; auch Fernsehen, Handy oder Computer bergen ein besonders frühes Risiko, da diese Medien in modernen Familien selbstverständlich dazu gehören.
Deswegen ist es wichtig, Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln und mit modernen Medien zu erziehen. Eltern können viel dazu beitragen, ihre Kinder vor Suchtentstehung zu schützen.
Suchtentstehung – wie können Sie Ihre Kinder schützen?
Grundsätzlich lässt sich nicht vorhersagen, welcher Mensch süchtig wird und wer nicht. Bei der Entwicklung von Sucht und Abhängigkeit spielen viele Faktoren in der Persönlichkeit, in der Umwelt, z. B. Familie, Schule, Gesellschaft, und beim Suchtmittel eine Rolle. In jedem dieser drei Bereiche - Person, Umwelt und Suchtmittel - liegen sogenannte „Risikofaktoren“, die die Gefahr einer Suchtentstehung erhöhen: z. B. Einsamkeit und Isolation, mangelndes Selbstbewusstsein, Leistungsdruck, leichtes „Herankommen“ an Suchtmittel oder ein frühes Ausprobieren. Genauso lassen sich Schutzfaktoren beschreiben, die einer Suchtentwicklung entgegenwirken, z. B. klare Grenzsetzung der Eltern, Freude in der Schule, Nähe und Fürsorge, über Gefühle reden können. Eines ist aber sicher: Eltern, Familie und Freunde können einen großen Beitrag leisten, um Schutzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen zu stärken. So haben Experten herausgefunden, dass u.a. folgende „alltägliche“ Dinge Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen lassen und sie vor Suchtgefahren schützen:
Als Eltern sind Sie für Ihr Kind auch ein Vorbild. D. h. Kinder sehen und lernen an Ihrem Beispiel u. a. wie man mit Fehlern umgeht, wie man sich Hilfe und Unterstützung suchen kann und dass auch Sie nicht auf alles eine Antwort haben müssen. Zur Vorbildfunktion der Eltern gehören auch alltägliche Dinge, z. B. was sie tun, um sich zu erholen. Auch die Art wie Sie als Eltern mit Tabak, Alkohol oder Medikamenten umgehen, hat einen Einfluss auf die Einstellung und das Verhalten ihrer Kinder. Wichtig sind vor allem Gespräche, Anteilnahme und Vertrauen. Dabei ist es gerade bei pubertierenden Jugendlichen nicht immer leicht im Gespräch zu bleiben. Trotzdem ist es bedeutsam, Ihrem Kind zu signalisieren, dass Sie das Gespräch suchen und Interesse an seinem Leben haben.
Jugendschutz und Altersfreigaben
Ganz grundsätzlich gilt: Beachten Sie die Regelungen des Jugendschutzgesetzes. Diese gesetzlichen Regelungen sollen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren schützen, denn gerade in diesem Alter sind sie besonders gefährdet. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die rechtlichen Vorgaben und die Bedeutung des Jugendschutzgesetzes. Eine Übersicht über die Jugendschutzbestimmungen finden Sie hier:
http://www.berlin-suchtpraevention.de/Jugendschutz-c1-l1-k15.html
Achten Sie darauf, welche Computerspiele, Kino- oder Videofilme sich für Ihr Kind eignen und für sein Alter freigegeben sind.
Rat und Hilfe
Eine Beratungsstelle bietet Hilfe und Unterstützung, wenn…
Obwohl das Angebot der Sucht und Drogenberatungsstellen in Berlin jedem offen steht - Eltern und Jugendlichen - scheuen sich viele Menschen, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Unterschiedliche Befürchtungen können dabei eine Rolle spielen: Mutlosigkeit, Scham, Unwissenheit, Ängste, etwas zu verlieren oder dass Andere schlecht über einen reden…
Dabei haben Beratungsstellen Schweigepflicht und dürfen Ihre Daten nicht weitergeben. Sollten Sie trotzdem unsicher sein, können Sie sich auch anonym beraten lassen.
Es gibt offene Sprechzeiten und Beratung nach Terminvergabe. Es ist in jeden Fall sinnvoll, vorher anzurufen. Sucht- und Drogenberatungsstellen finden Sie in jedem Berliner Bezirk. Eine aktuelle Zusammenstellung aller Berliner Adressen finden Sie hier:
http://www.berlin-suchtpraevention.de/Rat_und_Hilfe-c1-l1-k25.html
Zögern Sie nicht, sich Rat und Unterstützung zu suchen.
Bei allen Fragen insbesondere zur Vorbeugung von Sucht und Abhängigkeit können Sie sich jederzeit an die Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin wenden:
Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin
Mainzer Straße 23 in 10247 Berlin-Friedrichshain
Tel.: 030-29 35 26 15 I Fax: 030-29 35 26 16
Web: www.berlin-suchtpraevention.de
Weitere Informationen von der Fachstelle für Suchprävention finden Sie hier: