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8 Jahre, lebt in Kamuli
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Was machst du am liebsten?
In der Schule Fußball spielen.
Was war der schönste Moment in letzter Zeit?
Der traditionelle Tanz bei der Begrüßungsfeier für meine Schwester und ihren Ehemann.
Was hat dir nicht gefallen?
Dass ich einen Malariaanfall hatte.
Was ist dein größter Wunsch?
Ich würde gerne Auto fahren.
Welches Geräusch hat dich zuletzt gestört?
Das Krähen unseres Hahns früh am Morgen.
Was magst du gar nicht?
Wenn wir in der Schule zur Strafe Schläge bekommen.
Was würdest du gerne an dir ändern?
Ich wäre gerne dick und reich.
Was würdest du gerne an deinen Eltern ändern?
Sie sollten reich statt arm sein.
Was würdest du gerne an der Welt ändern?
Kinder sollten nicht misshandelt werden.
Wenn du ein Tier sein könntest, welches wäre das?
Ein Löwe, weil er wütend, stark und schlau ist. Er ist wie ein König.
Wenn Du genug Geld hättest, was würdest du kaufen?
Ein Auto.
Was würdest du gerne im Handumdrehen lernen?
Englisch.
Wie alt wärst du jetzt gerne?
Etwa 20, weil man dann von den Älteren respektiert wird.
Was macht dich glücklich?
Tanzen.
Welche Musik hörst du am liebsten?
„Obangaina“ von Recheal Magoola, einer afrikanischen Band.
Was isst Du am liebsten?
Reis, Bananen und Fleisch.
Hier erfahren Sie mehr über Uganda
Musik gehört in Uganda wie in vielen anderen afrikanischen Ländern auch zum alltäglichen Leben. Die Menschen singen und tanzen sehr viel, meist zu Rhythmen von Trommeln. Davon gibt es in ganz Afrika viele verschiedene: große und kleine, bauchig dicke oder länglich schmale. Die Engoma ist eine typische Trommel und gehört dem Vater in einer Familie. Wenn er stirbt, wird sie an den ältesten Sohn vererbt.
Aber auch das Tanzen spielt eine große Rolle. Es geht meistens darum, die Vorfahren oder andere Verwandte zu ehren, ein Lob auf Gott oder die Natur auszudrücken. In den Dörfern wird oft und gerne gesungen und getanzt, schließlich gibt es kein Fernsehen, kein Internet und auch kein Radio.
Neben der Schule müssen viele Kinder bei der Haus- und Feldarbeit helfen, Wasser und Feuerholz holen und die Kleidung waschen. Zusätzlich haben sie noch einen sehr langen Schulweg, sodass sie oft zu spät zum Unterricht kommen.
Wer in Uganda aber nicht pünktlich ist, der bekommt Schläge als Strafe oder unangenehme Arbeiten aufgetragen. Deshalb trauen sich viele Kinder oft gar nicht erst in die Schule, wenn sie merken, dass sie es nicht rechtzeitig schaffen. Weil sie aber auch die harte und anstrengende Arbeit auf den Feldern fürchten, verstecken sie sich manchmal im Gebüsch oder im Wald auf dem langen Schulweg.
Malaria ist eine in Afrika weit verbreitete, gefährliche Krankheit, die ganz harmlos mit Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen beginnt. Dann kommt Schüttelfrost und ganz hohes Fieber bis über 40 Grad hinzu. Kleine Kinder und ältere Menschen haben nicht genügend Abwehrkräfte, um die langen Fieberattacken auszuhalten, und viele sterben daran. Malaria kann mit Medikamenten behandelt werden, aber die können viele arme Bauern nicht bezahlen. Ein einfacher Schutz ist ein Moskitonetz über dem Bett, das die Mücken, die die Krankheit übertragen, abhält. Doch selbst dafür reicht das Geld bei vielen armen Familien nicht.
Viele Wilderer und Tierjäger sind auch in Uganda auf der Jagd nach »Buschfleisch«, das als Delikatesse verkauft wird. Oft werden deshalb Schimpansen erlegt, obwohl das verboten ist. Ihre Schimpansenbabys bleiben allein im Wald zurück oder werden als Haustiere ins Ausland verkauft. Ohne ihre Eltern haben sie kaum eine Chance, zu überleben. Nun haben Tierschützer auf einer Insel im Victoriasee, der an Uganda grenzt, ein neues Zuhause für elternlose Schimpansenkinder eingerichtet. Hier leben sie unter Artgenossen und können wieder ein richtiges »Schimpansenleben« führen.
Copyright der Fragebögen und Länderinformationen: Campus-Verlag (www.campus.de/isbn/3593381583)
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